Muss es wehtun? Bei mir, glaube ich, nicht
Ich stelle die Frage, weil ich mich beim Lesen hier manchmal falsch fühle.
Fast alles, was ich hier finde, dreht sich um Intensität: wie viel jemand aushält, womit, wie lange. Und ich sitze davor und merke, dass mich das nicht anzieht. Was mich anzieht, ist etwas anderes — angewiesen zu werden. Eine Aufgabe zu bekommen und sie gut zu machen. Zu hören, dass es gut war.
Ich stehe um halb vier auf und arbeite in einer Bäckerei. Wenn ich abends nach Hause komme, will ich nicht auch noch etwas durchstehen. Ich will, dass jemand für ein paar Stunden entscheidet, was gemacht wird, und dass ich mich darauf verlassen kann.
Meine Frage an die, die länger dabei sind: Ist das ein eigener Weg oder nur ein Anfang, von dem man sich irgendwann wegbewegt? Ich habe mehrfach gehört, das komme schon noch, das sei nur die Anfängerphase. Und ich glaube, das stimmt nicht — aber ich bin nicht sicher genug, um zu widersprechen.
Wie ist das bei euch: Kennt jemand eine Beziehung, in der über Jahre nichts wehgetan hat und die trotzdem D/s war?
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